13. STIFTSTRASSE / ECKE STEPHANSTRASSE

So sieht es heute in diesem Stadtgebiet aus Neubau der Telekom Stiftstraße 25.Dreißig Jahre später, Anfang Dezember 1820, kam Mozarts jüngster Sohn Franz Xaver Wolfgang im Verlauf seiner dreijährigen Konzertreise in Frankfurt an. Auch er wollte in der Freien Stadt sein Glück machen. Johann Nepomuk Schelble, der berühmte Sänger und Gründer des Frankfurter Cäcilien-Vereins, rechnete es sich zur besonderen Ehre, Mozarts jüngsten Sohn in seinem Hause aufzunehmen. Schelble wohnte im Petersschen Haus «Hinter der Schlimmen Mauer». Hier fanden Chorproben und kleinere Konzerte statt. Inzwischen sieht es hier ganz anders aus; die «Schlimme Mauer» gibt es nicht mehr. Ganz in der Nähe residiert die Telekom in einem Neubau, der in seiner gläsernen Kühle ein markantes Emblem des neuen Frankfurt ist.

«Hinter der Schlimmen Mauer» Hier befand sich das Peterssche Haus, in dem Johann Nepomuk Schelble gewohnt hat.

 

AnhangGröße
Kapitel "Stiftstraße" als PDF1.14 MB