IDEEN, ZIELE, PROJEKTE

Tätiger Bürgersinn hat in Frankfurt Tradition und viel bewirkt.

Die Frankfurter Bürgerstiftung wurde 1989 gegründet, um die facettenreiche Geschichte Frankfurter Bürger, Familien, Initiativen, Institutionen und deren Stiftungen durch Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen) zu erforschen. Die Frankfurter Bürgerstiftung hilft – wie im Jahr 2002 mit dem Ankauf des privaten Otto-Hahn-Nachlasses durch die Ernst Max von Grunelius-Stiftung (Gründungsmitglied der Frankfurter Bürgerstiftung) geschehen –, wichtige Zeugnisse Frankfurter Vergangenheit der Stadt Frankfurt zu erhalten. Auch Liebenswertes,Witziges und Typisches sind dabei stets willkommen. Die Frankfurter Bürgerstiftung bewahrt bei dem ihr Anvertrauten den Stifterwillen und führt die Tradition des Stiftens fort.

Die Frankfurter Bürgerstiftung verfolgt ausschließlich wissenschaftliche und kulturelle Zwecke, insbesondere durch

  • Förderung und Durchführung kultureller Veranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen, Kinderveranstaltungen etc.
  • Erforschung der Geschichte und Kunstgeschichte der Stadt Frankfurt am Main unter besonderer Berücksichtigung der Familien, Persönlichkeiten, Institutionen und ihrer Stiftungen
  • Vergabe von entsprechenden Forschungsaufträgen, Stipendien, und regelmäßige Publikation der Forschungsergebnisse
  • Erfassung, Erwerb und Erhaltung von Francofurtensien, insbesondere von Objekten, welche das soziale, wirtschaftliche, rechtliche, religiöse und politische Wirken Frankfurter Bürger belegen
  • Pflege und Erhaltung der Nutzungsmöglichkeit von Gegenständen des Denkmalschutzes in Frankfurt am Main, insbesondere des Holzhausenschlößchens
  • Präsentation von Lebenssituationen Frankfurter Bürger
  • Ausstellungen zu Forschungs- und Erwerbsschwerpunkten sowie zu sonstigen Stiftungszwecken
  • Museumspädagogische Arbeit, Führungen, Vorträge, etc.


Die Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt Frankfurt am Main, unter anderem durch jährlich ca. 200 öffentliche Veranstaltungen in den Bereichen:

  • Vortragsreihen
  • Kammerkonzerte
  • Lesungen
  • Ausstellungen
  • Kinderveranstaltungen
  • Veröffentlichungen in der Schriftenreihe
    „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“
    (gleichzeitig Ausstellungskataloge)
    • Bd. 1 »Freiheit, die ich meine...«, 1998
    • Bd. 2 »Goethe und die Frauen«, 1999
    • Bd. 3 »Friedrich Maximilian Hessemer«, 2001
    • Bd. 4 »Goethe im frühen Insel-Verlag«, 2002
    • Bd. 5 »Die Bildhauerin und Malerin Anneliese Sund«, 2003
    • Bd. 6 »Otto Hahn – Forschung und Verantwortung«, 2005
    • Bd. 7 »Stiftungen in Frankfurt am Main«, 2006
    • Bd. 8 »425 Jahre Niederländische Gemeinde Augsburger Confession zu Frankfurt am Main«, Arbeitstitel, erscheint 2010
    • Bd. 9 »Frankfurter Bankiers, Kaufleute und Industrielle«, 2010, ca. 350 Seiten, reich bebildert
    • CD – Schloßkater Ferdinand (Märchenfigur aus dem Holzhausenschlößchen)
    • Liederheft der Schloßkaterlieder
    • CD - Martin Stadtfeld: Goldberg-Variationen, 2004
    • CD - Carmen Renate Köper: "Susanna" - von Gertrud Kolmar, 2005
    • CD - Michael Quast: "Der Goldne Topf" von E.T.A. Hoffmann, 2005
    • CD - "Blues Forever" The Emil Mangelsdorff Quartet, 2007
    • CD - "Peijun Xu (Viola) und Paul Rivinius (Klavier), 2011
    • CD - Michael Quast: Eenen, denen, dippen, dappen, Friedrich Stoltze für Kinner und Kenner, 2011
    • Sonderdrucke
      • Flucht in die Welt, 2003
      • Literarischer Salon, 2004
      • Michael Quast liest, 2004
      • Jubiläumsschloßkonzerte, 2004
      • Haydn-Projekt, 2005
      • Literarischer Salon, 2005
      • Drei Generationen Mozart in Frankfurt, 2005
      • Literatur im Schloß, 2006
      • Eine Stiftung für alle, 2011