Songs und Chansons im Schlösschen<br>Von Luftschlössern, Silberfischen und Tüpfelhyänen

Songs und Chansons im Schlösschen
Von Luftschlössern, Silberfischen und Tüpfelhyänen
Am Samstag, 4. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Holzhausenschlösschen

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Premiere zum 25-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung!
Konzeption: Dr. Jürgen Schwab

Die Frankfurter Bürgerstiftung setzt ihr Jubiläumsprogramm 2014/15 mit einer weiteren Premiere fort. Am 4. und 5. Oktober 2014 (Samstag und Sonntag) um jeweils 19.00 Uhr stehen erstmals deutsche Liedermacher auf der neuen Bühne des Holzhausenschlösschen.

Liedermacher der alten Schule wie Mey, Wader und Wecker scheinen die vermeintlich einzigen Überlebenden einer vergangenen Ära zu sein. Tatsächlich ist seitdem viel passiert. Das Festival Songs und Chansons im Schlösschen bricht mit dem verstaubten Bild und zeigt die vielfältigen Stilrichtungen innerhalb der deutschen Liedermacher-Szene. Vom Gitarrenvirtuosen Werner Lämmerhirt über Chanson-Sängerin Sarah Lesch bis hin zum Singer-Songwriter-Duo anstatt blumen vereint das Festival insgesamt sechs unterschiedliche Künstler bzw. Künstlergruppen, die ihre Zuhörer nicht berieseln, sondern berühren möchten. Jeder bringt einen anderen musikalischen Hintergrund mit und jedem gelingt auf eigene Weise die geglückte Verbindung von Musik und Wort, Ausdruck und Relevanz.

Jürgen Schwab
Sarah Lesch
Sebastian Krämer

 

Jürgen Schwab, hr2-Moderator, Buchautor, Jazzgitarrist und Begleiter des 2013 verstorbenen Konzertveranstalters Fritz Rau, ist seit einigen Jahren als Liederschmied aktiv. Seine aktuelle CD „Luftschlösser“ wurde von SR2-Kultur-Radio als „sehr gegenwärtige Reminiszenz an die guten alten Tage deutscher Liedermacherei“ gelobt und von der Liederbestenliste als CD des Monats März 2014 empfohlen.

Als „Chansonedde“ hat sich die Tübingerin Sarah Lesch mit ihrem Debütalbum „Lieder aus der schmutzigen Küche“ einen Namen gemacht. Klein und zierlich steht sie auf der Bühne, mit Ukulele oder Gitarre, und hat eine große Wirkung. Dass man bei einem Lied von ihr die berühmte Stecknadel fallen hören kann, ist keine Seltenheit.

Sebastian Krämer wird in einem Atemzug mit Kreisler, Ringelnatz oder Hollaender genannt und versucht die Entmachtung des Üblichen mit den Mitteln des Chansons. „Witz, Geist und Ernst gehen bei ihm eine selten leichtfüssige Liaison ein“, schreibt die Presse. Der virtuose Pianist mit der einfühlsam filigranen Stimme bringt seine Kunst selbst augenzwinkernd so auf den Punkt: „Wie die Stones, nur eben mit Musik.“

Hier geht es zum zweiten Festivaltag.