Klaviertage im Holzhausenschlösschen<br>Grunelius-Konzerte - klaviersolo<br>Meisterklasse Lev Natochenny<br>Konzert mit Stephanie Proot, Nuro Mukumi, Alexander Koriakin und Sven Bauer

Klaviertage im Holzhausenschlösschen
Grunelius-Konzerte - klaviersolo
Meisterklasse Lev Natochenny
Konzert mit Stephanie Proot, Nuro Mukumi, Alexander Koriakin und Sven Bauer
Am Freitag, 4. Dezember 2015, 19.30 Uhr
Holzhausenschlösschen

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Scherzo b-Moll op. 31
Ballade f-Moll op. 52 Nr. 4
Andante spianato et grande polonaise brillante op. 22

Robert Schumann (1810 – 1856) 
Humoreske op. 20  

***Pause***

Alexander Nikolajewitsch Skrjabin (1871-1915)
Sonata fis-Moll Nr. 3

Franz Liszt (1811 – 1886)
Rhapsodie Espagnole

Aufgrund von unvorhersehbaren Begebenheiten ist es zu einer Änderung in der Besetzung und im Programm gekommen.

Im Fokus des ersten Konzertteils steht die Vielfalt der Formen in der Romantik, beleuchtet werden alte wie die Sonate und das Scherzo und solche, die stilprägend für die Romantik werden – etwa die Rhapsodie, die Ballade oder das Nocturne. Die Entwicklung der Romantik, die in Beethoven einen ersten Wegbereiter fand, und bis hin zu Alexander Skrjabin, einem russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, steht im Zentrum des zweiten Konzertteils.


Stephanie Proot, geboren 1987, begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen. Nach ihrem Abschluss am Antwerp Conservatory unter L. Kende, setzte sie ihre Ausbildung in der „Chapelle Musicale Reine Elisabeth“ unter Abdel R. El Bacha in Brüssel und an der „Ecole Normale Alfred Cortot“ unter Ramzi Yassa in Paris fort. Seit 2012 studiert sie in der Meisterklasse von Lev Natochenny. Stephanie Proot hat bereits zahlreiche internationale Wettbewerbe gewonnen, in London wurde ihr im Alter von 22 Jahren eine akademische Auszeichnung für ihre außergewöhnlichen Erfolge verliehen. Sie konzertiert nicht nur in Belgien, sondern auch in der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, China und Kroatien. Die britische Zeitung „The Independent“ lobte sie für ihre fantastischen Klangfarben.

Nuron Mukumi, 1996 in Usbekistan geboren, begann im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht am Uspensky Institut in der Klasse von Prof. Tamara Popovich zu nehmen. Schon sehr früh gewann er mehrere internationale Wettbewerbe. Von 2007 bis 2010 war Nuron Schüler der Londoner Purcell Schule und wurde in den Jahren mehrere Male eingeladen in der St. Martin`s-in-the-Fields Kirche sowie im Steinway Konzertsaal und im Konzertsaal der Royal Academy in London aufzutreten. 2010 wurde Mukumi in die Meisterklasse von Prof. Lev Natochenny an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt aufgenommen. Nuron Mukumi konzertierte bereits erfolgreich mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Usbekistan, den „Moskauer Virtuosi“ und dem Staatlichen Rumänischen Sinfonieorchester.

Alexander Koriakin, geboren 1988 in Jakutien (bzw. Sacha; Teilrepublik im russischen Föderationskreis Fernost), erhielt den ersten Klavierunterricht im Alter von neun Jahren. Drei Jahre später wurde er an der Hochschule für Musik der Republik Sacha in Jakutsk aufgenommen. Von 2001 bis 2006 gewann Koriakin bei Wettbewerben, etwa in Dänemark oder Litauen, zahlreiche Preise und gastierte bei internationalen Festivals. Von 2006 bis 2012 studierte er in Moskau an der Staatlichen Gnessin-Musikakademie bei Professorin Wera Nossina. Alexander Koriakin hat bereits in der Ukraine, in Litauen, Frankreich, Portugal und in der Russischen Föderation Konzerte gegeben – unter anderem im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Großen Saal der UNESCO in Paris, im Mozart- Saal der Alten Oper in Frankfurt und im Teatro municipal Baltazar Dias in Funchal. Dabei arbeitete er unter anderem mit den Philharmonischen Orchestern Jaroslawl und Saratow zusammen.

Sven Bauer, 1989 in Schwäbisch Hall geboren, nahm im Altern von sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht an der dortigen Musikschule. Seit seinem neunten Lebensjahr nimmt er an Wettbewerben teil und wurde vielfach Preisträger, u. a. bei „Jugend Musiziert“ auf Bundesebene. Im Herbst 2005 wurde Sven Bauer Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, seit März 2009 ist er Student in der Meisterklasse von Lev Natochenny. Auch als Kammermusiker ist Sven Bauer aktiv: 2010 gewann er den Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft e.V. sowie den Bad Homburger Förderpreis für Kammermusik. Im darauf folgenden Jahr debütierte er im Rahmen der Sendung „Hörprobe“ auf Deutschlandradio Kultur. Als Kammermusikpartner spielt Sven Bauer u. a. mit Jouko Harjanne, Allen Vizzutti, Enrique Crespo, Fabrice Millischer und Joseph Alessi.

Ernst Max von Grunelius-Stiftung (Förderer) in Kooperation mit der Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)