klavierplus – Holzhausenkonzerte<br>Konzert mit Gabriel Schwabe und Jan Philip Schulze

klavierplus – Holzhausenkonzerte
Konzert mit Gabriel Schwabe und Jan Philip Schulze
Am Sonntag, 7. Mai 2017, 17.00 Uhr
Gabriel Schwabe © Detlef Eden

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Gabriel Schwabe Violoncello
Jan Philip Schulze Klavier

Claude Debussy (1862 – 1918)
Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier
Franz Schubert (1797 – 1828)

Sonate a-Moll für Violoncello und Klavier D 821
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate e-Moll für  Violoncello und Klavier op. 38

Gabriel Schwabe gewann 2006 den Grand Prix Emanuel Feuermann und 2009 den renommierten Pierre Fournier Award in London. Er debütierte u.a. beim Philharmonia Orchestra unter Danail Rachev, beim RSO Berlin unter Marek Janowski und bei der NDR Radiophilharmonie unter Eivind Gullberg Jensen, beim Schleswig-Holstein Festival Orchester unter Albrecht Mayer. Schwabe musiziert u.a. mit Andreas Ottensamer, Christian Tetzlaff, Nils Mönkemeyer, Nicolas Altstaedt, Lars Vogt, und Nicholas Rimmer. Er ist regelmäßiger Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival,  dem Jerusalem Chamber Music Festival oder dem Internationalen Cello Festival in Kronberg.
Jan Philip Schulze erhielt seine pianistische Ausbildung an der Musikhochschule in München und am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Er konzertiert  u.a. mit Juliane Banse, Annette Dasch,  Rachel Harnisch, Dietrich Henschel, Jonas Kaufmann, Yves Savary sowie mit den den Münchner Philharmonikern und dem Sinfonieorchester des WDR auf den  bedeutendsten Konzertpodien zwischen Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London, in Madrid, Paris, Wien und Tokio, an der Mailänder Scala, auf den großen Festspielen von Edinburgh bis Schwarzenberg. Schulzes  von der Fachpresse hoch gelobten Einspielungen der Klavierwerke von Hans Werner Henze, Jörg Widmann und Nikolaus Brass dokumentieren sein besonderes Engagement für die zeitgenössische Musik.
Claude Debussy komponierte ein temperamentvolles Szenario, ein spontanes Reaktionsspiel zweier gleichwertiger Instrumenten-Partner. Schuberts a-Moll-Sonate ist so beliebt wie nahezu unspielbar auf dem Cello – bei aller liedhaften Linienführung ist es ein Werk für den gestandenen Virtuosen. Von Brahms gibt es kein Kammermusikwerk, das nicht zum ganz engen Kanon der großen Literatur gehört. Die e-Moll-Sonate mit ihrem getragenen ersten Satz, der sich mit größter Ruhe entwickelt, mit dem Menuett anstatt eines „richtigen“ langsamen Satzes und der groß auskomponierten Fuge als Finale ist schon von ihrer Konstruktion ein ganz besonderer Wurf.

Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)