Holzhausenkonzerte – klaviersolo<br>Konzert mit Martin Stadtfeld (Klavier)

Holzhausenkonzerte – klaviersolo
Konzert mit Martin Stadtfeld (Klavier)
Am Sonntag, 10. Dezember 2017, 17.00 Uhr
Martin Stadtfeld © Marco Borggreve Sony Classical

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Chaconne (aus der Partita Nr. 2 d-Moll für Violine solo BWV 1004) (Bearbeitung: Martin Stadtfeld)
Das Musikalische Opfer (Kanonische Variationen über ein Thema Friedrichs des II.)
Aria mit verschiedenen Veränderungen und verschiedene Canons über die ersten acht Fundamentalnoten

Martin Stadtfeld hat sich in den letzten 12 Jahren als einer der führenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs und der deutschen Romantik etabliert. Seine Karriere begann 2002, als er den ersten Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig
gewann. In diesem Jahr spielte der Pianist in der Reihe "Schlosskonzerte junger Musiker" im Holzhausenschlösschen und begeisterte bereits damals mit seiner Interpretation von Bachs Werken, was zu einer maßgeblichen Unterstützung der Frankfurter Bürgerstiftung und der Cronstett-Hynspergischen Evangelischen Stiftung bei der Herstellung eines Masterbandes führte. Gleich darauf erschien als Sonderedition bei der Frankfurter Bürgerstiftung sowie bei Sony Classical seine Einspielung von Bachs „Goldberg-Variationen“, die auf Platz eins der deutschen Klassikcharts landete und mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde. 
Martin Stadtfeld präsentiert eine Auswahl aus Bachs Werken, denen eines gemeinsam ist: Die Variation.
Die Chaconne ist der V. Satz aus Bachs Partita Nr. 2 d-Moll und gleichzeitig der Höhepunkt der Komposition. Es handelt sich dabei auch um den einzigen Variationensatz in den Kammermusikwerken Bachs. Das sich anschließende Musikalische Opfer geht auf das wohl aufsehenerregendste Ereignis im Leben Bachs zurück: Im Jahr 1747 besuchte der damals 62-jährige Thomaskantor den Hof Friedrichs des II. Bei diesem Besuch wurde Bach ein Thema vorgespielt, welches er in einer Fuge ausführen sollte. Die Ausführung Bachs fand so großen Anklang, dass er nach seiner Rückkehr in Leipzig das Thema samt Fuge auf Papier niederschrieb. In Bachs im Jahr 1974 entdecktem persönlichen Exemplar der neuen Goldberg- Variationen finden sich auf der letzten Seite über dem Bass der Variationen handschriftlich von Bach selbst eingetragene Canons. Für Martin Stadtfeld gehören diese 14 Canons zum Größten in Bachs Schaffen. Auf dieser Basis hat Martin Stadtfeld eine neue Fassung der Goldberg-Variationen erstellt, in der die Canons integriert sind. 

Marguerite von Grunelius Stiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 17/€ 28/€ 34/€ 39
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