»Mäzene, Stifter, Stadtkultur« - Gisela Sott, Porträt einer Frankfurter Künstlerin

»Mäzene, Stifter, Stadtkultur« - Gisela Sott, Porträt einer Frankfurter Künstlerin
Am Mittwoch, 22. September 2010, 19.30 Uhr
Eintritt € 5 | erm.: € 0
Kartenreservierung »

Vortragsreihe der Frankfurter Bürgerstiftung
Vortrag von Gerhard Schroth

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Gisela Sott war eine der bemerkenswertesten Musikerinnen im Frankfurt des vergangenen Jahrhunderts. 1911 in Hannover geboren, kam sie schon als Klavierschülerin zu Alfred Hoehn an den Main, 1948 übernahm sie an Dr. Hoch's Konservatorium eine Tätigkeit als Klavierdozentin, die sie an der Musikhochschule bis 1982 fortsetzte.
Ihre idealistische Gesinnung kommt darin deutlich zu Ausdruck, daß sie ihr gesamtes Vermögen „für junge, begabte Pianisten“ einbrachte. Dieses Vermögen wird von der Frankfurter Musikhochschule verwaltet.

Der Vortrag dieses Abends fußt auf einer freundschaftlichen Beziehung und Zusammenarbeit, die mehr als vierzig Jahre währte. Natürlich soll Gisela Sott auch selbst mit Aufnahmen zu hören sein.

Gerhard Schroth studierte Schulmusik, Musikwissenschaft, Germanistik, Romanistik und lehrte anschließend an verschiedenen Schulen und Hochschulen. Von 1977 bis 2002 leitete er die Musikschule Taunus in Eschborn. Als Musikkritiker schrieb er von 1966  bis 1970 für die Frankfurter Neue Presse, seit 1971 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1990 begründete Gerhard Schroth die Reihe  der Eschborner Museumskonzerte und ist außerdem als Liedbegleiter, Kammermusiker und Korrepetitor tätig. Er übersetzte mehrere Bücher aus dem Englischen und Amerikanischen zum Thema Klavierspiel und ist seit einigen Jahren Mitarbeiter des Magazins Taunus Edition.

Schüler und Studenten haben freien Eintritt!