Internationaler Kongreß zum Schopenhauer-Jubiläum in Frankfurt – Abschlußkonzert mit dem Trio Helios
Die Veranstaltung ist ausverkauft.
mit Preisverleihung des V. Essaywettbewerbs der Schopenhauer-Gesellschaft
Marco Delisi (Flöte)
Laura Abbatino (Violine)
Roberto Corlianò (Klavier)
Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.
Schopenhauer gilt als einer der bedeutendsten Musikphilosophen sowohl hinsichtlich der Stellung, die er der Musik in seinem philosophischen System gab, als auch hinsichtlich der Aufnahme, die seine Philosophie bei Musikern, wie z. B. Wagner, fand. Er selbst bevorzugte die Musik von Mozart und Rossini, deren Stücke und Transkriptionen er auf der Flöte spielte. Solche Transkriptionen und Bearbeitungen berühmter Werke waren v. a. in den Salons des 19. Jh. verbreitet. Das Trio Helios wurde 2008 mit der Absicht gegründet, in Vergessenheit geratene Stücke der europäischen Musiktradition des 19. Jh. zur Aufführung zu bringen. Laura Abbatino (Violine),Roberto Corlianò (Klavier) und Marco Delisi (Flöte) haben als Trio zahlreiche Konzerte mit Komposi-tionen u. a. von Liszt, Thalberg, Paganini, Alard, Doppler, Briccialdi, Hummel durchgeführt. Für das „Konzert für Schopenhauer“ wurden Stücke von seinen Lieblingskomponisten Rossini, Mozart und Beethoven ausgesucht. Die Bearbeitungen repräsentieren eine Form, in der Schopenhauer sie hatte hören oder spielen können. Laura Abbatino,promovierte Philosophin, wird die Musikphilosophie Schopenhauers und seine Beziehungen zu den gespielten Stücken vor dem Konzert erläutern. Im Rahmen der Konzertveranstaltung wird der Preis für die beste Arbeit im V. Essay-Wettbewerb der Schopenhauer-Gesellschaft zum Thema „Schopenhauer und die Frankfurter Schule“ verliehen.
WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756 – 1791) / JOHANN NEPUMUK HUMMEL (1778 – 1837)
Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550
bearbeitet von für Flöte, Violine und Klavier
*** Pause ***
LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770 – 1827) / JOHANN NEPUMUK HUMMEL
Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale
2. Satz: Andante molto mosso (Szene am Bach )
bearbeitet für Flöte, Violine und Klavier
GIOACHINO ROSSINI (1792 – 1868) / JULES AUGUSTE DEMERSSEMAN (1833 – 1866) - FELIX C. BERTHELEMY(1829 – 1868)
Guillaume Tell
bearbeitet für Flöte, Violine und Klavier
GIOCHINO ROSSINI (1792 – 1868) / RAFFAELLI GALLI (1824 – 1889)
“No, Matilde non morrai!“ op.164
Duett aus Rossinis Oper Matilde di Shabran
bearbeitet für Flöte, Violine und Klavier
* Alle Stücke des Programms wurden vom Trio Helios für Flöte, Violine und Klavier bearbeitet.
Schopenhauer-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Bürgerstiftung



