Hörbares Holzhausenschlösschen

Friederike Ott © Stefan Klüter

Das Holzhausenschlösschen bleibt auch in Covid-19-Zeiten hörbar, sei es für die Holzhausenparkbesucher bei spontanen Klavierklängen und geöffnetem Fenster unseres Musiksaales oder seien es die Aufzeichnungen unseres „Salon kontrovers“, die im Hessischen Rundfunk für alle Radiohörer gesendet werden:
 
Sie hätten Mutter und Tochter sein können: die Psychoanalytikerin und Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé und die Kinder-Analytikerin Anna Freud. Doch sie fühlten sich als Schwestern, als Freundinnen.

 
Paula Hans © Stefan KlüterVereint nicht nur in der Liebe und Bewunderung für Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke, sondern auch in den vertrackten Bindungen an den Übervater Freud, der seine Tochter Anna selbst analysierte und die „gefährliche Intelligenz“ seiner zeitweiligen Mitarbeiterin Lou Andreas-Salomé hoch schätzte. Die beiden Frauen begegneten sich das erste Mal 1921, als Lou Andreas-Salomé die Familie Freud in Wien besuchte. Es entstand eine Freundschaft, ein Briefwechsel, der bis zum Tod von Lou Andreas-Salomé, 1937, andauerte. Sie schrieben sich Alltägliches, Berufliches, Persönliches und geben so ungewöhnliche Einblicke in ihr familiäres, wissenschaftliches, literarisches Leben: aufschlussreich und unterhaltsam.
Die beiden Frankfurter Schauspielerinnen Paula Hans und Friederike Ott haben am 20. Februar 2020 im Rahmen unserer von Hanne Kulessa konzipierten und von der Dr. Marschner Stiftung geförderten Reihe Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen aus dem Briefwechsel von Lou Andreas-Salomé und Anna Freud gelesen. Einen gekürzten Mitschnitt dieser Lesung sendet der hr2 am 9. Juni um 22.00 Uhr in der Sendung „Spätlese“.
 
Die Sendung kann über das Radio verfolgt werden oder via Livestream über den Computer, das Tablet oder das Smartphone:https://www.hr2.de/index.html (auf das „Play-Symbol“ klicken)

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