2. Konzert: „Oh! That Cello“

2. Konzert: „Oh! That Cello“
Am Mittwoch, 26. Juni 2019, 19.30 Uhr
Michael Preuss © Andreas Kessler | Bettina Kessler © Nik Konietzny

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Bettina Kessler Violoncello
Michael Preuss Violoncello

Benjamin Britten (1913-1976)
Suite for Cello solo Nr. 1 Op. 72
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite Nr. 5 c-Moll für Violoncello solo, BWV 1011
Pēteris Vasks (*1946)
Gramata Cellam - 2. Pianissimo
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite Nr. 3 C-Dur für Violoncello solo, BWV 1009

4 Saiten. Gestimmt in Quinten. Zwei Saitenpaare gestimmt in Quinten, getrennt voneinander durch eine Sexte. Ein Saitenpaar als Quinte, ein Saitenpaar als Sexte, ein Saitenpaar als übermäßige Quinte. Ein Saitenpaar als Quarte, zwei Saitenpaare in Quinten. 3 Saitenpaare in Quinten und eine Singstimme. 4 Saiten und Perkussion. 

Welche Komponisten verbergen sich hinter diesen waghalsigen Stimmungen? Welche kompositorischen Möglichkeiten werden auf diesen Wegen ausgelotet? Welches Instrument inspiriert solch verschiedene Komponisten zu solch außergewöhnlichen Werken?Erleben Sie an drei Abenden die außergewöhnliche Entwicklung des Violoncellos von 1712 bis 1978 auf Instrumenten von 1789 und 2015 mit den Frankfurter Cellisten Michael Preuß und Bettina Kessler.

Bettina Kessler (*1988 in München) erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren. Ihr Violoncellostudium begann sie im Sommersemester 2008 bei Prof. Conradin Brotbek an der MH Stuttgart, ab 2011 studierte sie bei Prof. Michael Sanderling an der HfMDK, zuerst im Studiengang Diplom, seit 2015 im Master, den sie im Sommersemster 2017 abschloss. Die Cellistin ist auf solistischer und kammermusikalischer Ebene mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe. Sie war Stipendiatin des DAAD (2011), der Deutschen Stiftung Musikleben (seit 2007) und der Peter-Pirazzi-Stiftung (2012 und 2015). In der Spielzeit 2013/14 war sie Praktikantin des Gürzenich-Orchesters Köln. Des Weiteren spielte als Aushilfe und im Zeitvertrag im Opern- und Museumsorchester Frankfurt, im WDR Funkhausorchester und im hr-Sinfonieorchester. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Prof. Svane, Prof. Boettcher, Prof. Buchberger, Prof. Feltz.

Michael Preuss wurde 1985 in Leipzig geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. 2004 begann Michael sein Studium  an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock in der Klasse von Prof. Joseph Schwab. 2008 wechselte er in die Klasse von Prof. Michael Sanderling an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, wo er sein Studium nach Ablegen der Diplom-Prüfung im Wintersemester 2012 mit dem Konzertexamen im Wintersemster 2015 abschloss. Weiterführende musikalische Anregungen erhielt Michael in Meisterkursen bei Gustaf Rivinius, Wen-Sinn Yang, dem Tokio String Quartet, dem Mandelring Quartett, dem Verdi Quartett, Alfred Brendel, Gerhard Schulz, Günter Pichler und Martin Beaver.  

 

 

 

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Marguerite von Grunelius Stiftung

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