Das Holzhausenschlösschen im Holzhausenpark © Christopher Martin
Baron Adolph von Holzhausen mit Gästen beim Schlittschuhlaufen auf dem Holzhausenteich
Holzhausenschlösschen

Geschichte der Frankfurter Bürgerstiftung

1989 fanden sich sieben Frankfurter Bürger und Institutionen zur Gründung der Frankfurter Bürgerstiftung zusammen. Gründungsmitglieder der Frankfurter Bürgerstiftung waren die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung (die heute neben dem Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung zu den Hauptförderern zählt), die Roman und Helmine Spagl-Stiftung, die Ernst Max von Grunelius-Stiftung, die Stiftung Allgemeine Hypothekenbank, Frau Barbara von Metzler, die Degussa AG und das Institut für Gemeinwohl GmbH.

Die Frankfurter Bürgerstiftung wurde am 15. Februar 1989 errichtet und am 29. März vom Regierungspräsidenten in Darmstadt genehmigt. Am 12. Mai erfolgte der Eintrag ins Goldene Buch der Stiftungen Frankfurt am Main. Die Sanierung des verfallenen Holzhausenschlösschens, welches die Stadt Frankfurt als Eigentümerin zur Nutzung als Stiftungssitz zur Verfügung stellte, wurde zum ersten Projekt. Seither hat sich die Frankfurter Bürgerstiftung zu einer der wichtigsten Frankfurter Kulturstiftungen entwickelt und bereichert mit zahlreichen Veranstaltungen und Projekten das kulturelle und soziale Leben der Stadt Frankfurt am Main.

25-jähriges Jubiläum


2012 machte es sich die Frankfurter Bürgerstiftung erneut zur Aufgabe, das Holzhausenschlösschen einer umfassenden Modernisierung zu unterziehen. Nach zweijährigen Modernisierungsarbeiten kehrte sie rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum mit einem großen Wiedereröffnungsprogramm ins Holzhausenschlösschen zurück und verfügt nun dank der großzügigen Unterstützung privater und institutioneller Förderer sowie der Stadt Frankfurt über einen neuen, akustisch einzigartigen Kammermusiksaal sowie einen barrierefreien Zugang.

30-jähriges Jubiläum


Das 30-jährige Jubiläum nutzte die Frankfurter Bürgerstiftung u.a. dazu, im Zuge eines großen Spendenaufrufs ihr Stiftungskapital zu erhöhen, um so auch in Zukunft den Erhalt des Holzhausenschlösschens und des dortigen Kulturprogramms zu sichern.