Mäzene, Stifter, Stadtkultur

Der Maler Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882)
  • Montag, 15. März 2021 – 19.30 Uhr

Präsentation des preisgekrönten Dokumentarfilms

In Anwesenheit der Filmemacherin und Regisseurin Isabel Gathof

Der in Hanau im jüdisch-orthodoxen Milieu aufgewachsene Moritz Daniel Oppenheim fiel schon früh durch seine künstlerische Begabung auf. Mit 10 Jahren besuchte er die kurfürstliche Zeichenakademie in Hanau, mit 18 die Kgl. Akademie der Bildenden Künste in München. Er wurde damit der erste jüdische Maler mit akademischer Ausbildung. Bei einem Studienaufenthalt in Italien lernte er den Baron Carl Mayer von Rothschild kennen, für den er dann in Frankfurt als Porträtist und Kunstagent tätig wurde. 1825 ließ Oppenheim sich in Frankfurt nieder, wo er als Historien-, Genre- und Porträtmaler erfolgreich arbeitete. Seine gutbürgerliche Existenz verband er mit der Pflege jüdischer Traditionen, die er auch oft bildlich darstellte.Der ungewöhnliche Film, mit dem die junge Filmemacherin Isabel Gathof an den Maler Moritz Daniel Oppenheim erinnert, gewann bei Filmfestivals in Jerusalem und Moskau Preise und wurde 2017 mit dem Hessischen Filmpreis in der Kategorie Dokumentarfilm mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet. Inzwischen begeistert er Filmfreunde in aller Welt.

Eintritt frei, begrenztes Platzangebot, Teilnahme nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung möglich (Freunde Frankfurts e.V., Baumweg 43, 60316 Frankfurt am Main, E-Mail: info@freunde-frankfurts.de). Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Kooperationspartner: Frankfurter Bürgerstiftung und Freunde Frankfurts e.V.