4 to the bar © Lorenz Gempper

35 Jahre Frankfurter Bürgerstiftung: Jubiläums-Bürgerkonzert

Laurent Leroi – Jazz Musette. Fensterkonzert bei freiem Eintritt
  • Sonntag, 7. Juli 2024 – 11.00 Uhr

Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main

Laurent Leroi © Laurent Leroi

(1978. Bürgerkonzert)

Konzert für alle Bürgerinnen und Bürger aus den Fenstern des Holzhausenschlösschens anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Frankfurter Bürgerstiftung

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Besetzung


Laurent Leroi, Akkordeon
Matthias Dörsam, Saxophon
Michael Herzer, Bass
Hans-Jürgen Götz, Schlagwerk

Zum Konzert


Jazz Musette ist eine faszinierende Musikrichtung, die ihre Wurzeln in der traditionellen französischen Musette hat. Diese einzigartige Fusion verbindet den Charme des Akkordeons mit jazzigen Elementen. Laurent Leroi und seine Kollegen präsentieren mit Leidenschaft und Virtuosität ihre Interpretation dieses Genres. Erleben Sie den unwiderstehlichen Rhythmus, die Melodien und die Energie dieses musikalischen Schmelztiegels!

Die Mitwirkenden


In Strasbourg geboren, wuchs Laurent Leroi im Elsass zwischen Valse, Musette und Chanson-Klassikern auf. Mit acht Jahren trat er ins Akkordeonorchester ein, spielte sich quer durch die französische Akkordeon-Literatur und hatte schon bald Unterricht bei Akkordeon-Guru Gilbert Veit. Mit 13 kaufte er sich ein Schlagzeug und gründete seine erste Band. Mit 18 verschlug es ihn mit seinem Akkordeon in die Fußgängerzonen Mannheims und Heidelbergs. Schnell knüpfte er Kontakte zur Musikszene im Rhein-Neckar-Delta; Auftritte und Studioaufnahmen ließen nicht lange auf sich warten. Heute lebt er als freischaffender Musiker in Ludwigshafen. Einige seiner Musikprojekte sind: „Laurent Leroi and the Stomping Zydeco“, „Les Primitifs“, „Leroi Herzer“ und „LeRoi Julie“. Er gehörte zum Adolf Wölfli-Projekt, war lange Zeit Mitglied der „Mardi Gras BB“ und Gründer der „Coleumes“, deren Spirit in der Band „Les Primitifs“ weiterlebt. Am Theater hat Laurent Leroi regelmäßig Engagements als Komponist und Bühnenmusiker, so am Nationaltheater Mannheim, Theater Münster, Staatstheater Karlsruhe oder Stadttheater Heidelberg. Auch Lesungen und literarische Projekte bereichert er mit seinen Akkordeonklängen; solo ist er natürlich auch mit seinem Instrument unterwegs.

Matthias Dörsam ist ein vielfacher Grenzgänger und Grenzverletzer. Bei seinen Wanderungen zwischen den Stilen, den musikalischen Landschaften und Kontinenten wirkt er jedoch nicht als dilettierender Tourist, sondern als kompetenter Einheimischer. Er ist in der Lage, gleichwohl ein erdiges, funky Tenorsaxophon zu spielen mit Flageolett-Tönen und Überblaseffekten wie ein alter Rhythm' n' Blues-Musiker aus Texas, als auch eine gefühlige Klarinette, deren Musik uns mit Traurigkeit erfüllt, und den Wunsch erweckt, mehr und immer mehr zu hören. In Mannheim als eines von fünf musikalischen Kindern geboren, studierte er an der Musikhochschule Mannheim und der Swiss Jazz School in Bern Klarinette, Flöte, Saxophon, Arrangement und Komposition. Seither ist er als freischaffender Künstler und Komponist in verschiedenen Musikstilen tätig, wirkt in Orchestern, Big Bands und kleinen Besetzungen, in Studios, bei Konzerten sowie bei Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Unter anderem arbeitet/e er mit den Rodgau Monotones, De-Phazz, Clemens Bittlinger, Pe Werner, Jule Neigel, Sidney Youngblood, Jens Joneleit, der HR-Big Band, den Stuttgarter Philharmonikern, Coleumes, Les Primitifs und French Acoustic. Mit der „Schlag auf Schlag Band“ gestaltet er regelmäßig Radio- und TV-Shows für WDR, NDR und SWR. Die Arbeit in diversen Studios sowie im eigenen „Laukas Tonstudio“ ist neben dem Livebetrieb ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit.

Matthias Dörsam © Foto Hemmerich

Seit seinem Studium an der Musikhochschule Mannheim/Heidelberg (Dipl.-Orchestermusik, Hauptfach Kontrabass) arbeitet Michael Herzer als Bassist, Komponist und Musikproduzent. Zahlreiche Gastspiele und Tourneen mit Bands und Orchestern führten ihn als Bassist durch Deutschland und viele andere Länder. Als Bühnenmusiker war und ist er immer wieder u.a. am Nationaltheater Mannheim, Theater Heidelberg, Staatstheater Stuttgart und einigen Off-Theatern tätig. Als Songwriter und Komponist schreibt er sowohl für eigene Projekte, als auch im Auftrag. Über zwanzig Jahre lang betrieb der Künstler in Edingen-Neckarhausen ein Tonstudio; 2020 zog er mit dem Studio nach Mannheim um, wo er weiterhin Musik, Werbung und Sprachaufnahmen produziert.

Hans-Jürgen Götz ist freiberuflich arbeitender Schlagzeuger und Percussionist und gibt Schlagzeugunterricht an den Musikschulen in Mannheim und Schriesheim. Sein musikalisches Spektrum reicht von Rock und Pop über Jazz bis hin zu Theatermusik u.v.m.). Er spielte u.a. in den Bands Rockfour, Circus Haselbek und Rock Steady und wirkte an verschiedenen Produktionen mit, u.a. „Bomber and Rose“ im Mannheimer Capitol, der “„Chako Music Show“ von und mit Comedian Christian Habekost oder als Orchestermitglied in Kurt Weills „Dreigroschenoper“ am Nationaltheater Mannheim. Aktuell ist er Mitglied der Bands L.A. Party, Schepper & die Cracks, Laurent Leroi und Acoustic Bandits.

Gesamtleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Friederichs-Stiftung

Heinz- und Gisela Friederichs Stiftung