freiheitsKlang – Grunelius-Konzerte
- Donnerstag, 10. September 2026 – 19.30 Uhr
Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main
Sophie Rennert © Pia Clodi
Eintritt: € 43,- (Parkett, Reihe 1-5) / € 26,- (Parkett, Reihe 6 und Fensterbänke) / € 15,- (Empore, eingeschränkte Sicht)
(2031. Bürgerkonzert)
Programm
Politische Freiheit
Robert Schumann (1810-1856)
Die beiden Grenadiere, op. 49/1 (Heinrich Heine)
Flügel! Flügel!, op. 37/8 (Friedrich Rückert)
Die Tochter Jephtas, op. 95/1 (Theodor Körner)
Belsatzar, op. 57 (Heinrich Heine)
Dem Helden, op. 95/3 (Theodor Körner)
Sehnsucht, op. 51/1 (Emanuel Geibel)
Freiheit in der Liebe
Hugo Wolf (1860-1903)
Auf einer Wanderung (Eduard Mörike)
Bedeckt mich mit Blumen (Spanisches Liederbuch)
Mögen alle bösen Zungen (Spanisches Liederbuch)
Geh' Geliebter, geh' jetzt (Spanisches Liederbuch)
An die Geliebte (Eduard Mörike)
Ich hab in Penna einen Liebsten wohnen (Italienisches Liederbuch)
Pause
Freiheit nach dem Leben
Franz Schubert (1797-1828)
Nachtstück, D 672 (Johann Mayrhofer)
Wandrers Nachtlied I, D 224 (Johann Wolfgang von Goethe)
Auflösung, D 807 (Johann Mayrhofer)
Die Mutter Erde, D 788 (Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg)
Der Winterabend, D 938 (Karl Gottfried von Leitner)
Geistige Freiheit
Gustav Mahler (1860-1911)
Des Antonius von Padua Fischpredigt (Des Knaben Wunderhorn)
Das himmlische Leben (Des Knaben Wunderhorn)
Ich bin der Welt abhanden gekommen (Friedrich Rückert)
Besetzung
Sophie Rennert (Mezzosopran)
Julius Drake (Klavier)
Die Mitwirkenden
Die österreichische Mezzosopranistin Sophie Rennert sang 2024/25 am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz u.a. die Titelpartie in Bizets „Carmen“, Ruggiero in Haendels „Alcina“, Donna Elvira in Mozarts „Don Giovanni“ und Charlotte in Massenets „Werther“. Davor war sie dort u.a. bereits als Dorabella („Così fan tutte“), Charlotte („Werther“), Nicklausse („Hoffmanns Erzählungen“), Orlofsky („Die Fledermaus“), Cherubino („Le nozze di Figaro“), Rosina („Il barbiere di Siviglia), Hänsel („Hänsel und Gretel), Angelina („La Cenerentola“) zu hören.
Gastengagements führen sie mit der Akademie für Alte Musik nach Berlin, mit Les Accents nach Amsterdam, mit der Academy of Ancient Music nach London sowie der Accademia Bizantina nach Innsbruck. In der jüngsten Vergangenheit begeisterte sie in der Titelrolle in Vidaldis „Juditha Triumphans“ bei den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, sang Schumanns „Das Paradies und die Peri“ in Utrecht, als Phèdre in Rameaus „Hippolyte et Aricie“ am Nationaltheater Mannheim. als „Phèdre“.
Sophie Rennert hat sich auch als eine der führenden Liedsängerinnen etabliert und ist regelmäßig mit Pianisten wie Joseph Middleton, Graham Johnson oder Helmut Deutsch bei der Schubertiade in Schwarzenberg, in der Wigmore Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Brucknerhaus Linz oder dem Zeist Festival zu erleben.
Sie gastierte bei großen Festivals wie den Salzburger Festspielen (2. Dame in Mozarts „Zauberflöte“), den Bayreuther Festspielen (Blumenmädchen in Wagners „Parsifal), den Göttinger Festspielen (Titelrolle in Händels „Lotario“).
Sie arbeitete mit Dirigenten wie David Afkham, Ivor Bolton, Semyon Bychkov, Laurence Cummings, Christian Curnyn, Ottavio Dantone, Rubén Dubrovsky, Ádám Fischer, Bernhard Forck, Mirga Gražinytė-Tyla,Hartmut Haenchen, Martin Haselböck, Philippe Jordan, Joanna Mallwitz, Alessandro de Marchi, Andres Orozco-Estrada, Claudio Osele, Mark Piollet, Jordi Savall oder Andreas Spering und Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Orquesta Nacional de España, dem City of Birmingham Symphony Orchestra zusammen..
Sophie Rennerts Repertoire spannt sich über alle Epochen, Stile und Genres: Von Bachs Weihnachtsoratorium über Mozarts Requiem und Beethovens 9. hin zur CD-Aufnahme „Von den Göttern weiß ich nichts“ mit zeitgenössischen Vokalwerken von Uli Rennert; von der Partie des Andronico in Vivaldis „Tamerlano“, Piacere in Haendels „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ über den Idamante in Mozarts „Idomeneo“ bis hin zu Harper Pitt in „Angels in America“ von Peter Eötvös bei der Neuen Oper Wien.
2017/18 wurde die junge Mezzosopranistin für die Reihe „Great Talents“ des Wiener Konzerthauses ausgewählt. Von 2014 bis 2016 gehörte sie dem Ensemble von Konzert Theater Bern an. 2013 war Sophie Rennert Mitglied des „Young Singers Project“ bei den Salzburger Festspielen. Sophie Rennerts Diskographie umfasst neben der bereits erwähnten CD mit zeitgenössischen Vokalwerken, auch Leopold Mozarts Missa Solemnis mit der Bayerischen Kammerphilharmonie und Händels Lotario aus Göttingen, Brahms-Lieder begleitet von Graham Johnson bei hyperion, sowie die Aufnahme von Vivaldis Tamerlano mit der Accademia Bizantinaunter Ottavio Dantone bei naïve classique.
Sophie Rennert ist Gewinnerin des 2. Preises und des Publikumspreises des 7. Internationalen Cesti-Wettbewerbes für Barockgesang in Innsbruck 2016 und Preisträgerin des Internationalen Mozartwettbewerbes Salzburg
Neben Geigen- und Klavierunterricht begann Sophie Rennert ihre Gesangsausbildung bei ihrer Mutter, der Sopranistin und Gesangspädagogin Sigrid Rennert. 2014 schloss sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karlheinz Hanser und Charles Spencer mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Ann Murray und Helmut Deutsch.
Sophie Rennert © Pia Clodi
Der Pianist Julius Drake lebt in London und genießt international den Ruf, einer der besten Instrumentalisten seines Fachs zu sein. Er arbeitet mit vielen der weltweit führenden Künstlerinnen und Künstler zusammen, sowohl in Liederabenden als auch bei CD-Aufnahmen. Sein leidenschaftliches Interesse am Kunstlied hat dazu geführt, dass er eingeladen wurde, Liedreihen für die Wigmore Hall in London, das Concertgebouw in Amsterdam, das 92nd Street Y in New York und den Pierre Boulez Saal in Berlin zu konzipieren. In der historischen Middle Temple Hall in London kuratiert er jährlich eine Reihe von Liederabenden unter dem Titel „Julius Drake and Friends“. Julius Drake ist Professor für Liedgestaltung (Collaborative Piano) an der Guildhall School of Music in London und wird regelmäßig eingeladen, weltweit Meisterkurse zu geben.
Zu Julius’ Engagements in der Saison 2025/26 gehören eine europäische Liederabendtournee mit Ludovic Tézier, Recitals im Konzerthaus Dortmund, in der Wigmore Hall und in der Carnegie Hall in New York mit Günther Groissböck, Aufführungen der Winterreise im Théâtre de l’Athénée in Paris mit Ian Bostridge (inszeniert von Deborah Warner), eine USA-Tournee mit Axelle Fanyo sowie Rückkehrengagements im Boulez Saal Berlin, beim Oxford International Song Festival, beim Leeds Lieder Festival und an der Ungarischen Staatsoper in Budapest.
Zu den jüngsten Konzerten zählen ein Liederabend an der Mailänder Scala mit Ludovic Tézier; erneute Auftritte im Boulez Saal Berlin in der Reihe „Lied und Lyrik“; eine Liederabendtournee in den USA mit Ian Bostridge; die Aufführung sämtlicher Mahler-Lieder in fünf Konzerten im Rahmen des Mahler-Festivals im Concertgebouw Amsterdam; Rückkehrengagements bei den Kammermusikfestivals in Santa Fe, Leeds und Oxford; Konzerte in Berlin und beim Aldeburgh Festival mit Andrè Schuen; Klavierduo-Abende mit Elisabeth Leonskaja, unter anderem bei der Schubertiade; sowie Liederabende in den USA und Europa mit Fleur Barron, Mercedes Gancedo, Christoph Prégardien, Julia Kleiter und Roderick Williams.
Zu Julius’ zahlreichen Einspielungen gehört eine vielbeachtete Reihe mit Gerald Finley für Hyperion Records, von der „Songs by Samuel Barber“, „Schumann: Dichterliebe & andere Heine-Vertonungen“ und „Britten: Songs & Proverbs of William Blake“ 2007, 2009 und 2011 jeweils mit dem Gramophone Award ausgezeichnet wurden. Weitere Aufnahmen entstanden mit Ian Bostridge und Alice Coote für EMI, mit Joyce DiDonato, Lorraine Hunt Lieberson und Matthew Polenzani für Wigmore Live sowie mit Anna Prohaska für Alpha. Seine Aufnahme von Janáčeks „Tagebuch eines Verschollenen“ mit dem Tenor Nicky Spence und der Mezzosopranistin Václava Housková für Hyperion Records erhielt 2020 sowohl den Gramophone Award als auch den BBC Music Magazine Award. 2025 gewann er zudem den BBC Music Magazine Chamber Award für seine Aufnahme von Werken von Robert und Clara Schumann für Chandos gemeinsam mit dem Oboisten Nicholas Daniel.
Julius Drake © Marco Borggreve
Gesamtleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Ernst Max von Grunelius-Stiftung
Weiterer Förderer: Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung


