Frankfurter Naturkunden: Störche
- Mittwoch, 7. April 2027 – 19.30 Uhr
Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main
Störche (Cover-Ausschnitt) © Matthes & Seitz Berlin
Schirmherrinnen: Dr. Christina Geiger, Direktorin des Frankfurter Zoos (Tierwelt), Dr. Katja Heubach, Direktorin des Frankfurter Palmengartens (Pflanzenwelt)
Eintritt frei, freie Platzwahl (Plätze auf der Empore sind mit eingeschränkter Sicht), Anmeldungen sind über den ganz oben stehenden Link möglich.
Darüber hinaus werden wir über die Mediathek unserer Website am Veranstaltungstag kostenfrei einen Livestream der Veranstaltung anbieten.
Konzeption: Claudia Schülke
Zur Veranstaltung
Er ist das Wappentier des Naturschutzbunds Deutschland (NABU). Unter dem römischen Kaiser Marc Aurel zierte der Weißstorch sogar das Wappen einer römischen Legion, denn er symbolisierte die römischen Tugenden der Treue und Frömmigkeit. Auch Verleger Matthäus Merian nahm ihn in sein Wappen auf, denn mittlerweile galt der schlangenvertilgende Storch als Christussymbol. Bei den Kelto-Germanen begleitete er die Erdgöttin Hulda/Holle und brachte die abgeschiedene Seelen wieder als Babys zurück ins Leben. In der Kulturgeschichte der Störche kennt sich Johannes Zeilinger aus. Er wird an diesem Abend aus seinem Buch „Störche“ lesen, das in der „Naturkunden“-Reihe des Matthes & Seitz Verlags erschienen ist. Jenseits der Imaginationen ging es den Störchen hierzulande aber immer schlechter, weil die Feuchtwiesen trocken gelegt wurden. Heute sind wir froh, dass es dank der Naturschützer wieder mehr Störche auf unseren Dächern gibt. 2025 haben 1563 Weißstorchpaare allein in Hessen gebrütet. Für ganz Deutschland rechnet man in 2026 mit 15.000Paaren. Immer mehr Störche sparen sich die kräftezehrende Reise nach Afrika und überwintern bei uns. Mit den aktuellen Zahlen wird uns Bernd Petri, Storchenexperte des NABU, bekannt machen. Mit einer Präsentation informiert er uns über das Leben der Weißstörche in Hessen.
Claudia Schülke
Die Mitwirkenden
Dr. Johannes Zeilinger, 1948 in Wolfratshausen geboren, hat Medizin in Würzburg und Berlin studiert. Ab 1983 praktizierte er als Chirurg in einer sportmedizinischen Gemeinschaftspraxis in Berlin. Als Autor hat er vorwiegend Texte über das Werk Karl Mays publiziert. Von 2007 bis 2019 war er Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft. Neben seinem Storchen-Porträt hat er auch ein Lesebuch über Zypern veröffentlicht.
Prof. Dr. Johannes Zeilinger © privat
Bernd Petri, geboren 1961 in Büttelborn, ist seit 50 Jahren aktiv im Naturschutzbund Deutschland (NABU). Schon 1975 hat er dort eine Jugendgruppe für Vogelschutz gegründet. Nach dem Abitur 1979 in Groß-Gerau studierte er Biologie in Mainz. Er war Vogelwart auf der ostfriesischen Insel Wangerooge, forschte über Dialekte und Artbildung bei Meisen und unternahm Forschungsreisen in Europa, nach Ostafrika und Sibirien. Heute arbeitet er als Ornithologe und selbständiger Umweltgutachter in Büttelborn. Als Experte für Störche leitet er die Bundesarbeitsgruppe Weißstorchschutz des NABU.
Bernd Petri © privat
Gesamtleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Adolf Christ Stiftung, Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung


