Holzhausenschlösschen im Winter © Anita Bauer

Holzhausenkonzerte – Streichquartettfestival

Konzert mit dem Vogler Quartett
  • Sonntag, 21. November 2021 – 11.00 Uhr

Vogler Quartett © Özgür Albayrak

Eintritt € 39,- (Parkett) / € 24,- (Empore, eingeschränkte Sicht)

Tickets erhalten Sie hier.

(1908. Bürgerkonzert)

Programm:

Erwin Schulhoff (1894-1942)
Streichquartett Nr. 1

Kurt Weill (1900-1950)
Streichquartett Nr. 1 op. 8

Antonín Dvorák (1841-1904)
Streichquartett F-Dur op. 96 („Amerikanisches Quartett“)

Vogler Quartett
Tim Vogler, Violine
Frank Reinecke, Violine
Stefan Fehlandt, Viola
Stephan Forck, Violoncello

Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet – hier liegt wohl das Geheimnis des Vogler Quartetts, das seit 1985 in unveränderter Besetzung weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt und 2020 sein 35-jähriges Quartettjubiläum feiert. Der erste Preis beim Streichquartett-Wettbewerb in Evian 1986 machte das Ensemble von der (Ost)Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bereits ein Jahr nach der Gründung international bekannt. In den europäischen Musikzentren fühlen sich die vier Musiker ebenso zu Hause wie in Nordamerika, Japan, Australien und Neuseeland. Eigene Konzertreihen im Berliner Konzerthaus und in Neubrandenburg sowie die künstlerische Leitung der Kammermusikfestivals im irischen Sligo und in Homburg/ Saar sind feste Größen im jährlichen Kalender. Die Quartettmitglieder unterrichten als Professoren an den Hochschulen in Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und Berlin und geben Meisterkurse in Europa und Übersee. Die Diskographie umfasst mehr als 20 Einspielungen in Quartettbesetzung von Beethoven bis Widmann, Klarinettenquintette von Mozart und Golijov mit David Orlowsky, ein Tango-Album mit dem Bandoneonisten Marcelo Nisinman sowie die Grammy-nominierte Einspielung „Paris Days – Berlin Nights“ mit Ute Lemper und Stefan Malzew.

„Neue Welt“ – als Idee für dieses Programm dient eine assoziative Verbindung aller drei Werke mit Amerika. Ist Dvoráks op. 96 direkt dort komponiert worden, beeinflusst von amerikanischen Vogelstimmen, indianischen Melodien, Gospels und auch der amerikanischen Eisenbahn, (Lokpfeifen im letzten Satz), waren sowohl Erwin Schulhoff als auch Kurt Weill, (beide Quartette sind 1923 und 1925komponiert) sehr offen gegenüber den Musikströmungen der wilden 20er Jahre, Stichworte Jazz und Saxofon. Eine große Originalität zeichnet beide Werke aus, und allen dreien ist eine von verschiedensten Einflüssen geprägte Volkstümlichkeit zu eigen.

Aktuelle Informationen zu den Teilnahmebedingungen und unserem Hygienekonzept finden Sie hier.

Gesamtleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung

Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung