Holzhausenschlösschen im Winter © Anita Bauer

Holzhausenkonzerte – Streichquartettfestival

Konzert mit dem Vogler Quartett
  • Montag, 22. November 2021 – 19.30 Uhr

Vogler Quartett © Özgür Albayrak

Eintritt € 39,- (Parkett) / € 24,- (Empore, eingeschränkte Sicht)

Tickets erhalten Sie hier.

(1909. Bürgerkonzert)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Streichquartett Nr. 9 in A-Dur KV 169

Alexandre Tansman (1897-1986)
Streichquartett Nr. 4

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett C-Dur op. 59,3

Vogler Quartett
Tim Vogler, Violine
Frank Reinecke, Violine
Stefan Fehlandt, Viola
Stephan Forck, Violoncello

Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet – hier liegt wohl das Geheimnis des Vogler Quartetts, das seit 1985 in unveränderter Besetzung weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt und 2020 sein 35-jähriges Quartettjubiläum feiert. Der erste Preis beim Streichquartett-Wettbewerb in Evian 1986 machte das Ensemble von der (Ost)Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bereits ein Jahr nach der Gründung international bekannt. In den europäischen Musikzentren fühlen sich die vier Musiker ebenso zu Hause wie in Nordamerika, Japan, Australien und Neuseeland. Eigene Konzertreihen im Berliner Konzerthaus und in Neubrandenburg sowie die künstlerische Leitung der Kammermusikfestivals im irischen Sligo und in Homburg/ Saar sind feste Größen im jährlichen Kalender. Die Quartettmitglieder unterrichten als Professoren an den Hochschulen in Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und Berlin und geben Meisterkurse in Europa und Übersee. Die Diskographie umfasst mehr als 20 Einspielungen in Quartettbesetzung von Beethoven bis Widmann, Klarinettenquintette von Mozart und Golijov mit David Orlowsky, ein Tango-Album mit dem Bandoneonisten Marcelo Nisinman sowie die Grammy-nominierte Einspielung „Paris Days – Berlin Nights“ mit Ute Lemper und Stefan Malzew.

„ Brückenschlag“ – die Entwicklung der klassischen Quartettmusik von den frühen Streichquartetten Haydns und Mozarts zu den Quartetten op. 59 von Beethoven ist gewaltig. Das Quartett KV 169 ist wie ein Divertimento komponiert, drei originell charmante kurze Sätze zeichnen eine abwechslungsreiche Miniaturwelt im Rokkokostil. Beethovens C-Dur Quartett op.59,3 ist für den großen Konzertsaal geschrieben, in großer klassischer Form. Vom konfliktreichen Beginn mit dem dissonanten verminderten Septakkord, über das von volkstümlichen Melodien geprägte Andante con moto hin zum rasant-virtuosen, fugierten Finale, welches gleichzeitig als großes Finale aller drei Quartette op. 59 konzipiert ist. Alexandre Tansman war ein polnisch-jüdischer Komponist, der in Frankreich gelebt hat und von dort aus 1940 in die USA emigrierte, nach Hollywood. Sein 4. Quartett (1935) ergänzt das Programm vom Vortag mit den Quartetten von Schulhoff und Weill, drei faszinierende Werke mit jeweils ganz eigenem, farbigen Klang.

Vor Ort gelten folgende Regeln:

Testpflicht bzw. Impf- oder Genesenennachweis
Die Teilnahme an einer Veranstaltung ist für alle Besucherinnen und Besucher möglich, die nachweislich vor mindestens 14 Tagen am Tag der Veranstaltung ihre zweite Impfung erhalten haben, einen tagesaktuellen Coronatest oder einen Nachweis über eine Covid-19-Genesung vorzeigen können. Zwecks Identifikation und für den Corona-Test/Impfnachweis bitte in jedem Fall ein Ausweisdokument beim Einlass bereithalten.

Maske tragen
Aufgrund aktueller Verordnungen ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes im Haus verpflichtend (bis zur Einnahme eines Sitzplatzes).

Hände desinfizieren
Bitte nutzen Sie unsere aufgestellten Desinfektionsspender, halten Sie die Niesetikette und regelmäßiges Händewaschen ein.

Abstand halten
Bitte achten Sie auf einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen. Nutzen Sie die Aufzüge im Haus bitte nur bei eingeschränkter Mobilität; es kann maximal 1 Person (ggf. plus Betreuung) je Fahrt den Aufzug nutzen.

Gesamtleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung

Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung