Holzhausenschlösschen im Winter © Anita Bauer

Holzhausenkonzerte

Rachmaninow-Nacht. Konzert zum 150. Geburtstag von Sergei Rachmaninow am 1. April 2023 mit dem Eliot Quartett und Lilit Grigoryan (Klavier)
  • Freitag, 31. März 2023 – 21.00 Uhr

Eliot Quartett © Kaupo Kikkas

Eintritt € 39,- (Parkett, Reihe 1-5) / € 24,- (Parkett, Reihe 6 und Fensterbänke) / € 14,- (Empore, eingeschränkte Sicht)

Tickets erhalten Sie hier.

(1943. Bürgerkonzert)

Programm:

Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Trio Élègiaque Nr. 1 g-Moll

Alexander Borodin (1833- 1887)
Streichquartett Nr. 2 D-Dur

*Pause*

Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Streichquartett Nr. 1

Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Streichquartett Nr. 2

Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Sonate Nr. 2 b-Moll op. 36

*Pause*

Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19

Eliot Quartett
Maryana Osipova, Violine
Alexander Sachs, Violine
Dmitry Hahalin, Viola
Michael Preuss, Violoncello

Lilit Grigoryan, Klavier

Das 2014 gegründete Eliot Quartett zählt zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble – die Mitglieder stammen aus Russland, Kanada und Deutschland – ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. So erhielt es den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg, den 2. Preis beim Melbourne International Chamber Music Competition und gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit drei Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition.
In seiner Heimatstadt Frankfurt am Main ist das Eliot Quartett fester Bestandteil des Konzertlebens wo es 2019 als erstes Quartett „in Residence“ im Frankfurter Holzhausenschlösschen eine eigene Konzertreihe gestaltete. Das Quartett war zu Gast beim Bachfest Leipzig, den Kasseler Musiktagen, der Styriarte Graz, dem Mozartfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen sowie der Schubertiade Schwarzenberg. 2022 fand erstmalig das eigens vom Quartett initiierte Festival „Eliots am Main“ statt.
Seine künstlerische Ausbildung erhielt das Eliot Quartett an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Ensemble in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel und dem Belcea Quartett.
Das Eliot Quartett ist nach dem US-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk Four Quartets inspirieren ließ. Mehrere Einspielungen des Eliot Quartetts sind beim Label Genuin erschienen.

Lilit Grigoryan © Nikolaj Lund

Die Pianistin Lilit Grigoryan, die sich durch ihre enorme Stärke und eine klare, entschiedene musikalische Sprache auszeichnet, gehört zu den herausragenden Künstlerinnen ihrer Generation. Sie wird von der Presse für ihre „über-ihre-Jahre-hinausgehende Leistung“ (BBC-Musikmagazin) hoch gelobt und als „Lichtblick im Feld austauschbarer Pianistik“ (MDR-Kultur) bezeichnet.
Lilit unternimmt Konzertreisen in alle Welt und tritt an namhaften Spielstätten auf. Das Konzerthaus Berlin zählt ebenso dazu wie die Elbphilharmonie Hamburg, die Philharmonie Essen, die Laeiszhalle Hamburg, BOZAR in Brüssel, das Amsterdamer Concertgebouw, die Steinway-Säle in New York, London und Hamburg. Als Solistin tritt sie mit zahlreichen Orchestern auf, und gastiert darüber hinaus bei vielen renommierten Festivals, etwa beim Schleswig Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Verbier Festival, den Gezeitenkonzerten, dem Kultursommer Nordhessen, dem Internationalen MusikFestival Colmar, dem Krzyzowa Music Festival.
Lilit spielt zudem leidenschaftlich gern Kammermusik und arbeitet unter anderem mit Künstlerinnen und Künstlern wie Maria João Pires, Viviane Hagner, Valeriy Sokolov, Sarah Christian, Hiyoli Togawa und Andrei Ioniţă zusammen.
2012 erschien bei DiscAuverS ihre Debüt-CD mit Werken von Scarlatti, Schumann, Bartók und Chatschaturjan. 2017 und 2018 folgten zwei, von der Kritik hochgelobte Kammermusikeinspielungen. Im November 2018 veröffentlichte das Label Orchid ihre „Variations sérieuses“ mit Werken von Bach-Busoni, Beethoven, Mendelssohn, Bizet und Szymanowski. Diese Einspielung wurde vielfach von der internationalen Fachpresse ausgezeichnet. Ihre neue Einspielung mit dem Zyklus „Música callada“ von Frederic Mompou wurde im Oktober 2021 bei dem Label Orchid veröffentlicht und genießt schon große mediale Aufmerksamkeit. Neben den zahlreichen begeisterten Kritiken, wurde die CD als eine der besten Einspielungen des Jahres 2021 von Apple Music gewählt.
Lilit zählt zu ihren wichtigen Lehrern Arkuhi Harutyunyan, Sergei Sarajyan, später Matthias Kirschnereit an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und Maria João Pires. Es besteht weiterhin eine intensive und inspirierende Zusammenarbeit mit Maria João.
2008 erhielt Lilit den renommierten Kulturpreis des armenischen Präsidenten; auch wurde sie mit Ehrungen von der Staatsdoma der Russischen Föderation und dem Bürgermeister der Stadt Jerewan ausgezeichnet.
Lilit Grigoryan ist Dozentin und künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und der Young Academy Rostock.

Gesamtleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Ernst Max von Grunelius-Stiftung

Ernst Max von Grunelius-Stiftung