Veranstaltungssaal © Walter Dorn

10 Jahre Holzhausenquartett

Faust. Tragisch-komisches Kammermusical frei nach Johann Wolfgang von Goethe (Premiere)
  • Sonntag, 12. September 2021 – 17.00 Uhr

© privat

Eintritt € 39,- (Parkett) / € 24,- (Empore, eingeschränkte Sicht)

Tickets erhalten Sie hier.

In seiner sechsten Produktion für die Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen und anlässlich seines zehnjährigen Bestehens singt und spielt das Holzhausenquartett (Sabine Fischmann, Till Krabbe, Markus Neumeyer, Berthold Possemeyer) Goethes „Faust“. Die unsterbliche Dichtung von Frankfurts berühmtestem Sohn präsentiert das Quartett als Musical-Version und garantiert wie immer beste Unterhaltung.

Mephisto und der Herr, die wetten.
Wenn die das bloß gelassen hätten!
„Der Mensch ist gut!“
„Nein, er ist schlecht!“
Wer von den Beiden hat denn Recht?
Mephisto? Oder doch Gott-Vater?
Die Antwort gibt’s hier im Theater,
Die aber keinen wirklich schreckt:
Der Mensch ist gut! –
Nur nicht perfekt.
(Holzhausenquartett)

Textfassung: Till Krabbe
Musik: Markus Neumeyer

Berthold Possemeyer singt Goethe-Vertonungen klassischer Komponisten.

Kennengelernt haben sich die vier Künstler in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Till Krabbe und Berthold Possemeyer waren damals schon Professoren für Szene bzw. Gesang. Sie unterrichteten Sabine Fischmann, die zunächst Klavier, später dann den extra für sie geschaffenen Studiengang Chansongesang/ Szenische Darstellung studierte. Auch Markus Neumeyer, Student der Schulmusik, später noch Orchesterleitung, hatte Unterricht bei beiden Professoren.

Zuerst sprang Sabine Fischmann für eine erkrankte Kollegin den beiden Professoren als Partnerin im Trio Liederlich beim Rheingau Musik Festival zur Seite. Kurz darauf stieß dann auch Markus Neumeyer, der mit Sabine Fischmann lange zuvor bereits mit großem Erfolg als Duo-Partner zusammengearbeitet hatte, hinzu.

Seine erste gemeinsame Produktion erlebte das Quartett im Wilhelm-Busch-Jahr 2008: „Die fromme Helene“ – ein gutbürgerliches Kammermusical nach Wilhelm Busch.

Clemens Greve, Leiter der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen, lud das Quartett anlässlich seiner hochkarätigen Wilhelm-Busch-Ausstellung zum Gastspiel ins Schlösschen ein, und der erste große Publikumserfolg mit zehn Vorstellungen vor ausverkauftem Haus war da.

Es folgten die Produktionen: „Ein Sommernachtstraum“. Durchtriebenes Kammermusical nach William Shakespeare (2010), „Und wenn sie nicht gestorben sind...“ Alle 199 Märchen der Brüder Grimm in einem Kammermusical (2012) „Was ihr wollt“. Durchtriebenes Kammermusical nach William Shakespeare zum 450. Geburtstag des Dichters (2014). Der letzte Streich war dann wieder eine Musical-Bearbeitung einer Shakespeare Komödie „Viel Lärm um nichts“ (November 2017).

Alle Produktionen des Quartetts erleben seit Beginn ihre Uraufführungen in der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen, und so nennt das Quartett sich mit Stolz seit einigen Jahren „Holzhausenquartett“. 2021 feiert das Quartett mit Goethes „Faust“ im Schlösschen sein zehnjähriges Jubiläum.

Vor Ort gelten folgende Regeln:

Testpflicht bzw. Impf- oder Genesenennachweis
Die Teilnahme an einer Veranstaltung ist für alle Besucherinnen und Besucher möglich, die nachweislich vor mindestens 14 Tagen am Tag der Veranstaltung ihre zweite Impfung erhalten haben, einen tagesaktuellen Coronatest oder einen Nachweis über eine Covid-19-Genesung vorzeigen können. Zwecks Identifikation und für den Corona-Test/Impfnachweis bitte in jedem Fall ein Ausweisdokument beim Einlass bereithalten.

Maske tragen
Aufgrund aktueller Verordnungen ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes im Haus verpflichtend (bis zur Einnahme eines Sitzplatzes).

Hände desinfizieren
Bitte nutzen Sie unsere aufgestellten Desinfektionsspender, halten Sie die Niesetikette und regelmäßiges Händewaschen ein.

Abstand halten
Bitte achten Sie auf einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen. Nutzen Sie die Aufzüge im Haus bitte nur bei eingeschränkter Mobilität; es kann maximal 1 Person (ggf. plus Betreuung) je Fahrt den Aufzug nutzen.

Gesamtleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Heinz und Gisela Friederichs Stiftung