4 to the Bar
4 to the bar und Clemens Greve © Lorenz Gempper

Zum 100. Geburtstag von Swetlana Geier

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Förderer der Frankfurter Bürgerstiftung,

die 1923 in Kiew geborene Swetlana Geier war die größte Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche und eine charismatische Gestalt. 2008 beendete die 85-jährige ihr Lebenswerk mit der Neuübersetzung der fünf großen Romane von Dostojewskij, die sie fünf Elefanten nannte. Anlässlich ihres 100. Geburtstages zeigt die Frankfurter Bürgerstiftung am Mittwoch, 26. April, 19:00 Uhr, den Film „Die Frau mit den 5 Elefanten“, der Swetlana Geiers Lebensgeschichte mit ihrem literarischen Schaffen verwebt und dem Geheimnis dieser unermüdlich tätigen Frau nachspürt. An der anschließenden Gesprächsrunde nehmen Anna Götte (Enkelin von Swetlana Geier), Andreas Tretner (Übersetzer) und Vadim Jendreyko (Regisseur) teil. Verena Auffermann übernimmt die Moderation. Zur Anmeldung gelangen Sie hier. Zum Film gelangen Sie hier. Zum Livestream der anschließenden Diskussionsrunde gelangen Sie hier.

Das Gesprächskonzert am Donnerstag, 27. April, 19:30 Uhr, mit Kolja Lessing (Klavier), Sofia Pavone (Mezzosopran) und Hedayet Djeddikar (Liedbegleitung) zum Frankfurter Musikleben zwischen Oper und Konzertsaal vereinigt Werke von Komponisten und Themen, die in den letzten Vorträgen unseres Stiftungsprojekts der „Musikstadt Frankfurt“ mit Ulrike Kienzle zur Sprache gekommen sind und die im Mittelpunkt der beiden letzten Ausstellungen standen: Joachim Raff und Bernhard Sekles, den beiden bedeutenden Direktoren von Dr. Hoch’s Konservatorium, war die Ausstellung im Oktober 2022 gewidmet; der Frühzeit des Frankfurter Opernhauses gilt die erste Ausstellung des Jahres 2023. Tickets erhalten Sie hier.

Am Freitag, 28. April, 19:30 Uhr, liest und spricht Jo van Nelsen im Rahmen von „Frankfurt liest ein Buch“ zu Deniz Ohdes Roman „Streulicht“. In Ohdes preisgekröntem Romandebüt wird der Vater gleich im ersten Kapitel als eine der zentralen Figuren vorgestellt. Verloren, überfordert, brutal spiegelt er das Trauma einer ganzen Generation, die die Sprachlosigkeit der Eltern nach dem Zweiter Weltkrieg übernommen hat, ohne eine eigene Sprache gefunden zu haben. Das transgenerationale Trauma der „fernen Väter“ wird weitergegeben, ohne dass es bewusst ist. Jo van Nelsen arbeitet nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Systemischer Coach und wird im Gespräch mit Clemens Greve und Publikum diesen Aspekt des Romans näher beleuchten. Tickets erhalten Sie hier. Zum Livestream gelangen Sie hier.

Die Frankfurter Bürgerstiftung finanziert ihr Kultur- und Veranstaltungsprogramm durch Spenden und freut sich über jede Unterstützung, die es ihr ermöglicht, dieses zu realisieren. Sie ist eine Stiftung von Bürgern für Bürger.

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Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team der Frankfurter Bürgerstiftung

Meldung veröffentlicht am 21.4.2023