Flashlines 2020 © Pascal Kulcsar

News vom 17. September

News vom 17. September 2026

Liederabend mit Sophie Rennert und Ammiel Bushakevitz: „Ein großer Abend in kleinem Raum“


Der Liederabend mit der Mezzosopranistin Sophie Rennert und dem Pianisten Ammiel Bushakevitz am 10.9. im Rahmen unserer Reihe „freiheitsKlang - Grunelius-Konzerte“ hat nicht nur unser Publikum begeistert, sondern auch die Presse. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung würdigte das Konzert als „großen Abend in kleinem Raum“. Unter der Überschrift Ein Glück, dass es Liederabende gibt hob der Autor Axel Zibulski zugleich hervor, wie wichtig Orte wie das Holzhausenschlösschen für die Pflege dieser besonderen Kunstform in Frankfurt sind.

Auch hr2-kultur zeigte sich in der Frühkritik begeistert. Kritiker Meinolf Bunsmann war nach eigener Aussage „hin und weg“ von Klangfülle und Klangfarbe Sophie Rennerts sowie dem Spiel von Ammiel Bushakevitz und betonte, dass gerade die unmittelbare Nähe im Holzhausenschlösschen Liederabende zu einem besonderen Erlebnis mache.

Danke, Chris Holz!


Am Dienstag haben wir Chris Holz nach 20 Jahren ehrenamtlicher Leitung unserer Kinderbibliothek mit einer Feierstunde im voll besetzten Holzhausenschlösschen geehrt. Viele persönliche und herzliche Dankesworte sowie die musikalischen Beiträge unserer Schlossmäuse (Leitung: Maximilian Bauer) machten den Nachmittag zu einem ganz besonderen Dankeschön.

Die Leitung der Kinderbibliothek hat Chris Holz in diesem Jahr an Sandra Birnbaum übergeben – ihrem Herzensprojekt bleibt sie aber weiterhin verbunden und wird auch künftig im Bibliotheksteam mitarbeiten. Schon am kommenden Dienstag, 22.9., öffnet die Kinderbibliothek wieder von 15:00 bis 17:30 Uhr ihre Türen für kleine und große Bücherwürmer.

Ein Liebesgewitter in Briefen: Sigmund Freud und Martha Bernays im Salon kontrovers


Vier Jahre lang waren Sigmund Freud und Martha Bernays voneinander getrennt, bevor sie 1886 heirateten. Ihre Verlobungszeit überbrückten sie mit Briefen – und die erzählen von einer Liebe, die alles andere als ruhig verlief: von Eifersucht und Streit, Versöhnungen und Liebesschwüren, von gegenseitigen Erwartungen und davon, wie zwei junge Menschen sich schreibend näherkommen und verändern.

Am 21.9. (19:30 Uhr) widmet sich unsere Reihe Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen diesem außergewöhnlichen Briefwechsel. Stephan Wolf-Schönburg und Anna Kubin lesen aus den Brautbriefen zwischen Sigmund Freud und Martha Bernays. Auswahl, Einführung und Moderation übernimmt Ruthard Stäblein.

Der Abend findet in Erinnerung an Hanne Kulessa statt, die in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag gefeiert hätte. Sie rief den „Salon kontrovers“ 2014 ins Leben und leitete die Reihe bis zu ihrem Tod im Jahr 2022. Im Holzhausenschlösschen hat sie mehr als 100 Literaturabende gestaltet.

Karten sind über ADticket erhältlich.

Forum Demokratie: Wo bleibt der mutige Bürger?


Wie gehen wir als Gesellschaft mit Widerspruch, Kritik und Zumutungen um? Wo endet berechtigte Sensibilität – und wo beginnt eine Empfindlichkeit? Um diese und weitere Fragen geht es am 30.9. (19:30 Uhr) im Forum Demokratie im Frankfurter Bürgersalon. Unter dem Titel „Die wehleidige Gesellschaft: Wo bleibt der mutige Bürger?“ spricht die Freiheitsforscherin Prof. Dr. Ulrike Ackermann mit dem Soziologen Prof. Dr. Tilman Allert.

Das „Forum Demokratie“ möchte einen Diskurs ermöglichen, in dem Kritik und Selbstkritik ebenso ihren Platz haben wie der Wettstreit der Ideen. Wieder mit dabei: die jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jungen Forums Demokratie. Diese Kooperation unserer Frankfurter Bürgerstiftung mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft geht bereits in die dritte Runde, worüber wir uns sehr freuen.

Die Veranstaltung im Holzhausenschlösschen ist ausverkauft. Über die Mediathek unserer Website können Sie das Gespräch ab 19:30 Uhr kostenlos im Livestream verfolgen. Präsentiert wird dieser Abend von hr info.

Tango trifft Jazz: Das María Kamida Quartett im Ella & Louis Jazz Club


Wenn María Kamida singt, geschieht mehr als Musik - sie erzählt Geschichten. Die aus Argentinien stammende Sängerin taucht mit jeder Zeile tief in die Texte ein, spürt Emotionen auf und verwandelt sie in Klang und Bewegung. Es geht nicht um bloße Schönheit der Töne, sondern um Ausdruck, Intensität und unverstellte Echtheit.

Am1.10. (19:30 Uhr)ist das María Kamida Quartett zu Gast in unserer Reihe Ella & Louis Jazz Club im Holzhausenschlösschen by Thomas Siffling. Unter dem Motto „Tango neu interpretiert“ bringt das Quartett den Tango in einen neuen musikalischen Zusammenhang. María Kamida musiziert gemeinsam mit Johannes Stange, Michael Rettig und Tobias Schmitt. In dieser Besetzung begegnen sich die Ausdruckskraft und Leidenschaft des Tangos und die Offenheit des Jazz.

Kartensind über ADticket erhältlich.

Danke für Ihre Unterstützung!


Alle Tätigkeiten und das Kulturprogramm der Frankfurter Bürgerstiftung werden durch Spenden finanziert und von engagierten Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ermöglicht. Der Einsatz unserer geförderten Stiftung ist vielseitig und erfüllt von dem Wunsch, etwas für Frankfurt und seine Menschen zu bewegen. Das Motto lautet: Anpacken, was möglich ist und hilft! Mit rund 300 Veranstaltungen pro Jahr und zahlreichen Projekten leistet sie einen bedeutenden Beitrag zum kulturellen und sozialen Leben der Stadt Frankfurt am Main. Die Stiftung gründet und verwaltet auch Treuhandstiftungen; Zustiftungen sind ebenfalls jederzeit möglich.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr Clemens Greve und das Team der Frankfurter Bürgerstiftung

Meldung veröffentlicht am 17.9.2026